Stadtkinder - Stangenwand - Hochschwab
Banner 468x60

Stadtkinder - Stangenwand - Hochschwab (6+)

Die Stadtkinder ist eine neue Tour an der Stangenwand SW, die Route bietet anspruchsvolle und abwechslungsreiche Kletterei auf einer großteils klassischen Linie und wurde zur Gänze von unten und ohne vorheriges Erkunden eingerichtet.
6+
Diff
Alpin
04:00
490m
347Hm
02:00
02:30
SW
Abs
Fels

Informationsstand: 30. Juli 2017

Topos

Zustieg

Vom Ghf. Bodenbauer am markierten Weg Richtung Hochschwab G'hacktes. Zuerst entlang der Forststrasse, bei der ersten Abzweigung rechts, bei der zweiten links über den Trawiesenbach. Hier gelangt man weiter auf einem markierten Wanderweg vorbei an den überhängenden Hundswänden in einen dichten Wald. Nach wenigen Minuten gelangt man auf eine Lichtung (Lawinenkegel) von wo man auf der linken Seite schon gut den Gr.Beilstein und die Stangenwand erblickt. Hier geht man jedoch weiter bis der Wanderweg über eine kleine Wasserrinne wieder in den Wald führt. Nach wenigen Metern im Wald zweigt bei einem Steinmann ein leicht zu übersehender Steig nach links vom Hauptweg ab. Diesem teilweise mit roten Punkten markierten Steig folgt man steil aufwärts bis zu den untersten Ausläufern des Rauchtals.
Beilsten: Man folgt dem Steig zuerst hinauf, anschließend nach links durch Latschenfeld bis zum Wandfuß des Gr. Beilstein.
Stangenwand: Bevor der Weg durch dass obere Latschenfeld geht zweigt man nach rechts steil über Wiese ab. Hier folgt man am besten den Steigspuren linkshaltent über größere Blöcke und unguten Schotter bis zum Wandfuß der Stangenwand.

Zugang

Der Einstieg befindet sich direkt links neben einer Gedenktafel am orografisch rechten (westlichen) Rand der Plattenzone, die bis ins Schuttkar hinunterzieht.

Beschreibung

1.SL - Plattenzone 1.SL - Plattenzone Vom Einstieg über eine kurze Wandstelle gerade hinauf (Größenstelle und "Kaltstartproblem"). In einer Rechtsquerung in etwas splittrigem Fels zu kompakten Platten und über diese in schöner Kletterei gerade hinauf zu Stand bei einer Querstruktur.
(35m; 6-, 5BH)

2.SL - Rinne 2.SL - Rinne Weiter schräg rechts aufwärts zuerst über brüchigen Fels, der zunehmend kompakter wird, zu einem Plattenbuckel (oft nass; 1 NH). Über diesen hinweg und in weiterer Folge gerade hinauf durch eine Rinne zum Standplatz direkt unterhalb der querenden SW-Wand/Stanglpfeiler.
Den Standplatz nicht verpassen, ist von der Rinne nicht gleich sichtbar, links orientieren.
(35m, 5, 4 BH)

3.SL - Übergang in die Plattenzone 3.SL - Übergang in die Plattenzone Einige Meter auf der Rampe nach links der SW-Wand/Stanglpfeiler folgen (2 NH) bis man in wasserzerfressenem Fels in die darüber liegende Plattenzone klettern kann. Über die Platte und eine Wandstelle schräg rechts aufwärts zu Standplatz auf einem Absatz.
(30m, 5, 3 BH)

4.SL - Piazriss 4.SL - Piazriss Kurz gerade hinauf bis auf das große Band (hier quert die SW-Wand) und
nach rechts. Dann über eine kleingriffige und etwas splittrige Wandstelle gerade hinauf zu einem schönen Piazriss und über diesen zu bequemem Standplatz auf einem Absatz. Achtung auf den Seilverlauf in der gesamten Länge!
(45 m, 5, 4 BH)

5.SL - Querung 5.SL - Querung Vom Stand nach links queren und weiter in leichter Kletterei auf einem Band
am oberen Rand der Plattenzone schräg nach links bis unter die "Mondverschneidung".
Im untersten Verschneidungsgrund hinauf zu Stand in einer Nische direkt unter der Plattenquerung des Stanglpfeilers.
(30m, 5+, 3 BH)

6.SL - Einbohren der Mondkante 6.SL - Einbohren der Mondkante Die Plattenquerung des Stanglpfeilers nach links (1 NH) bis zur Kante und in
einer Rissstruktur gerade hinauf (vorbei an einem historischen Abseilstand) zu kompakter Platte.
Querung nach links an die Kante und dann beeindruckend über diese und eine daran anschließende steile Wandpassage hinauf. Dabei geht es am ersten Querband vorbei bis zum 2. Absatz und links herum bis auf den Pfeilerkopf (hier kommt die W-Wand von rechts aus der Mondverschneidung herauf).
Achtung auf den Seilverlauf in der gesamten Länge!
(45m, 6+, 8 BH)

7.SL - leicht unter den Wandaufbau 7.SL - leicht unter den Wandaufbau Vom Stand links eine kurze Wandstufe hinauf und dann im leichten Gelände bis zum Fuß des großen Wandaufbaus hinauf. Stand am Fuß einer Rinne, die aus einer Verschneidung herunterzieht.
(45m, 4+, 3 BH)

8.SL - Verschneidung 8.SL - Verschneidung Linkshaltend zuerst in leichterem Gelände zu einer markanten Verschneidung.
In dieser dann in schöner und spannender Kletterei gerade hinauf zu Standplatz neben einem Felstürmchen. Vom Felstürmchen sollte man besser die Finger lassen...
(40m, 5+, 4 BH)

9.SL - Quergang 9.SL - Quergang Eine plattige Wandstelle ein kurzes Stück hinauf. Querung in splittrigem Fels
direkt unter den Überhängen nach rechts in eine Höhle (Ariadne hat für die Durchquerung dieses kurzen Infernos ihren Faden gespannt...).
An der anschließenden Wand in gutem Fels und steiler Kletterei zu bequemen Standplatz hinauf.
(45m, 6-, 7 BH)

10.SL - leichter Beginn 10.SL - leichter Beginn Über anfangs leichteres Gelände und geneigte Platten schräg links aufwärts
zur Kante queren.
Der Kante folgen bis man rechts gut in die Plattenzone queren kann. In der steiler werdenden Platte in einem tollen Plattenriss empor auf einen Absatz.
In leichtem Gelände weiter zu bequemen Stand auf der nächsten Stufe (ca. nach der halben Kletterstrecke ist ein optionaler Zwischenstand beim 4. BH vorbereitet).
Achtung auf den Seilverlauf in der gesamten Länge!
(55m, 6-, 7 BH)

11.SL - Querung zur Kante 11.SL - Querung zur Kante Kurze Querung nach links in die kompakte Wandzone und in anregender
Kletterei zu einer senkrechten Kante. Über diese hinauf zu einer Rampe der vorletzten Seillänge des Stanglpfeilers.
Der Rampe folgen und dann über ein Band nach links zum Stand.
(40m, 6-, 5 BH)

12.SL - Beginn 12.SL - Beginn Die letzte Seillänge zunächst gerade über einen Riss und eine Kante auf einen Absatz. Weiter empor über eine zweite Wandstufe in gutem Fels. Vorbei an zwei großen Blöcken und nach links über eine geneigte Platte zum Ausstieg. (45 m, 5, 4 BH)

Abstieg

In nördlicher Richtung den Kessel umrundend bis Steigspuren ins Rauchkar sichtbar werden, teilweise über Schotterfelder ins Rauchtal hinab an Stangenwand und Beilstein vorbei links haltend bis man wieder zum Zustiegsweg gelangt.

Tourdaten

Schwierigkeit, Orientierung, Klettertechnik

Schwierigkeit Orientierung Felsstrukturen Charakter
6+ Den zweiten Standplatz nicht verpassen links noch unter der Querung des SW Wand Verschneidung, Riss, Piaz, Platten, Traverse, Kante, Hangel steil

Absicherung

Allgemein Bohrhaken Normalhaken
gut viele wenige

Ausrüstung

60m 9 2 Sort 1 Hinweis
auch mit 50 m Seil möglich, dann aber Zwischenstand in der 10. SL

Tourdaten

Höhe Einstieg Höhe Ausstieg Wandhöhe
1.796m 2.143m 347Hm

Wegpunkte

Wegpunkt Lat Lon Höhe
Start/Einstieg N 47° 36.28167' E 15° 7.04333' 1.796m
Ausstieg N 47° 36.32500' E 15° 7.08000' 2.143m
GPX Download

GPS-Tracks

Name Distanz Höchster Punkt Start/Ende  
Stadtkinder 11km 511m 2.144m Dienstag, 13. Juni, 2017 08:30
Dienstag, 13. Juni, 2017 16:42